Chronik

Chronik des ERSC Amberg e.V.

Alles begann im Jahre 1950 .......

... als der zweite Weltkrieg und die schreckliche, menschenverachtende Diktatur der Nationalsozialisten mit all ihren abstoßenden und widerwärtigen Verbrechen gegen die Menschen im In- und Ausland gerade einmal fünf Jahre lang zu Ende waren.
In diesem Jahr versammelten sich in dem Gott sei Dank von den Bomben des Krieges weitestgehend verschont gebliebenen Amberg 20 Eissportfreunde um den ERSC Amberg e.V. in seiner Urform im damaligen Café „Hockermühlbad" zu gründen.
„ Wie jedes Geschehen und jede Entwicklung eine Notwendigkeit hat, so war auch die Gründung des Eis- und Rollsportclubs Amberg kein Zufall sondern ein Bedürfnis..." so heißt es im Grußwort des damaligen 1. Vorsitzenden und jetzt Ehrenvorsitzenden Alfons Guttenberger zur Festschrift der Eröffnung des „Kunsteisstadions Amberg" aus dem Jahre 1964.
Am Anfang waren die eissporttreibenden Athleten in Amberg immer der Witterung unterworfen. Damals konnte man noch mit „vernünftigen" kalten Wintern rechnen, in denen wie in vielen anderen Städten auch, speziell vorbereitete Rasen- oder Erdflächen gewässert wurden und man das überfrieren abwartete.
Für den jungen ERSC Amberg befand sich die erste Eisfläche im alten Hockermühlbad, dem damaligen Militärbad, das im Winter als Eisbahn benutzt wurde. Damals bestand der Verein nur aus einer Eiskunstlauf-Abteilung. Die erste Kunstlaufveranstaltung im Winter 1950 fand hier statt, bei der „ Tausende von Zuschauern die Ufer des Hockermühlbades säumten. Später verlagerte sich der Verein an die Bruno-Hofer-Straße, wo später das Amberger Klärwerk entstehen sollte . Als die Kläranlage dorthin verlagert werden sollte, mussten die Eissportfreunde der damaligen Zeit wieder zum alten Hockermühlbad umziehen. Auch da war der Verbleib nur 2 Jahre. Danach bekam der Verein dankenswerterweise von der Stadt Amberg ein Areal an der Drahthammerstraße gegen Erbpacht zur Verfügung gestellt, welches als Eislaufplatz vorbereitet wurde. All dies geschah durch unermüdliche Arbeit von Vereinsmitgliedern in ihrer Freizeit. Allerdings war nach zwei Jahren auch diese Arbeit wieder umsonst gewesen und man musste diese Fläche wieder aufgeben, da die Stadt Amberg im Englischen Garten eine städtische Eisbahn eröffnete, die auch vom ERSC genutzt wurde. Für das Eishockey wurde seitens der Stadtverwaltung ein spezielles Areal abseits des öffentlichen Eislaufplatzes vorbereitet. Dies geschah als Zugeständnis der Stadt Amberg, da man die Bemühungen des Vereins um eine feste Eisbahn an der Drahthammerstraße durch die Eröffnung im Englischen Garten zunichte gemacht hatte.

Geplante Eislaufbahn an der DrahthammerstraßeHier fanden dann auch die ersten Eishockeyspiele in der Geschichte des ERSC Amberg statt.