ERSC-Löwen gut vorbereitet

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(apg) Auch im letzten Testspiel zeigte sich der ERSC Amberg bereit für die am kommenden Wochenende beginnende Eishockey-Saison. Die starke Leistung gegen den EV Pegnitz und das Resultat waren nach einem Verletzungsausfall aber nur zweitrangig.

Schon im 1.Drittel erlebten die knapp 500 Zuschauer einen offenen Schlagabtausch mit viel Tempo und Spielfreude. Dass es trotzdem torlos in die erste Pause ging, war nicht zuletzt ein Verdienst von ERSC-Goali Oli Engmann und dessen Gegenüber, Julian Bädermann.
Der Mittelabschnitt verlief wesentlich körperbetonter, vor allem von Seiten des Bayernligisten. Ein harter Check beendete das Spiel für Ambergs Allrounder Andreas Hampl – zwar regelkonform ausgeführt aber in der Intensität für ein Testspiel völlig überzogen. Hampl wurde minutenlang am Eis behandelt und landete vorerst stationär in der Klinik. Der Verdacht auf eine Wirbelverletzung bestätigte sich glücklicherweise aber nicht. Die Löwen zeigten sich von der Gangart beeindruckt, was Pegnitz im Verlauf zu einem 3:0-Vorsprung ausnutzte. Zumindest zwei Treffer davon waren aus Amberger Sicht äußerst unglücklich und auch unnötig.
Wie schon zuletzt gegen Höchstadt kam der ERSC im Schlussdrittel aber mit Macht wieder zurück. Die Löwen bäumten sich auf, bewiesen eine intakte mentale und physische Stärke und brachten Pegnitz mehr und mehr in Bedrängnis. Nach einem Doppelpack durch Kirill Groz und Dominik Schopper zum 2:3 sah sich Gästecoach Stan Mikulenka zu einer Auszeit für seine Mannschaft gezwungen. Dies zeigte offenbar die gewünschte Wirkung, denn die Ice Dogs brachten ihren knappen Vorsprung bis zum Ende über die Zeit.

ERSC Amberg – EV Pegnitz  2:3 (0:0,0:3,2:0)
Tore: 0:1 (23.) Niedermeier, 0:2 (26.) Pleger (Kercs), 0:3 (37.) Lang (Pleger,Skarupa), 1:3 (51.) Groz (Heilman), 2:3 (51.) Schopper (Bartels,Schönberger).
Strafen: Amberg 10 Minuten, Pegnitz 22 + 10 (Seidinger)
Schiedsrichter: Grech; Linesmen: Kaderabek, Fiala
Zuschauer: 485