Unterirdisches erstes Drittel der Löwen

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0:5-Rückstand bei 4:8-Niederlage in Regensburg / Auswärts noch ohne Punkt

(apg) Der ERSC Amberg bleibt in der Eishockey-Landesliga weiter die einzige Mannschaft ohne jeglichen Auswärtspunkt. Ein peinlicher Auftritt im Anfangsdrittel machte beim Spiel in Regensburg am zweiten Weihnachtsfeiertag schon beinahe jegliche Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis zunichte. Da führten die Gastgeber bereits mit 5:0 und sorgten mit ihrer Leistung für ungläubiges Kopfschütteln bei Verantwortlichen und mitgereisten Fans - sofern diese überhaupt schon im Stadion waren.

Der Verband hatte auf Anfrage des EV Regensburg den Spielbeginn von ursprünglich 18 Uhr auf 19 Uhr nach hinten verlegt und den ERSC entsprechend informiert. In Regensburg wusste man offensichtlich davon nichts (mehr) und wohl auch die eingeteilten Schiedsrichter. So stand Regensburg bereits auf dem Eis, als der Amberger Tross die Donau-Arena erreichte. Für die Löwen hieß es nun: Rein in die Kabine, umziehen, etwas aufwärmen und spielen. Da wurde selbst auf die übliche Eisbereitung vor Spielbeginn verzichtet. Sicherlich keine optimale Vorbereitung für eine Mannschaft, aber auch keinesfalls eine Entschuldigung für die folgende Darbietung in den ersten zwanzig Minuten. Nahezu körperlos ließ man sich vorführen von den Regensburger Youngsters, die sich in einen wahren Spielrausch steigerten mit dem Motto: "Jeder Schuss ein Treffer". Das stimmte beim ERSC von ganz hinten bis ganz vorne nicht. Als die letzten Amberger Zuschauer (eigentlich pünktlich) eintrafen, blickten sie ungläubig auf ein 5:0 für die Gastgeber auf der Anzeigentafel.
Eine intensivere Spielbesprechung durch das Duo Ponitz/Morin wurde in der ersten Drittelpause nachgeholt und die beiden Coaches mussten die richtigen Worte getroffen haben. Zumindest spielerisch präsentierten sich die Schwarz-Gelben nun von ihrer besseren Seite, suchten nun auch vermehrt den Körperkontakt mit dem Gegner. Das Resultat davon waren plötzlich eine größere Anzahl an Torchancen, von denen lediglich zwei durch Behmer und Konschuh genutzt werden konnten. Bei den Pfostentreffern von Behmer und Aukofer fehlte das Glück, aber wenn man dann noch mehrere Eins-gegen-Eins-Situationen vor dem gegnerischen Torhüter ungenutzt lässt, geht das schon in Richtung Fahrlässigkeit.
Der letzte Abschnitt sah wiederum Amberg vermehrt im Vorwärtsgang, allerdings wurde die Chancenverwertung trotz des frühen dritten Treffers durch Aukofer nicht wirklich besser. Wenigstens konnte Daniel Krieger seine persönliche Torflaute mit einem sehenswerten Alleingang zum 8:4-Schlussresultat beenden. Mit einer Leistung wie in den letzten vierzig Minuten wäre der eine oder andere Zähler sicherlich möglich gewesen, aber nach so einem "unterirdischen ersten Drittel" (Obmann Sebastian Gassner) hatte man den auch nicht verdient.

EV Regensburg 1b - ERSC Amberg 8:4 (5:0,2:2,1:2)
Tore: 1:0 (2.) Bogner (Klinzner, Savchenko/5-4), 2:0 (9.) Röhrl (Schardt), 3:0 (10.) Karl (Bogner, Seitz), 4:0 (12.) Röhrl (Schardt), 5:0 (17) Röhrl (Niklas), 6:0 (36.) Savchenko (Niklas, Klinzner), 6:1 (39.) Behmer (Knorr), 7:1 (40.) Karl (Eckl), 7:2 (40.) Konschuh, 7:3 (41.) Aukofer (Behmer), 8:3 (43.) Bogner (Gebler)/5-4), 8:4 (49.) Krieger
Strafen: Regensburg 8, Amberg 16 Minuten
Zuschauer: 100

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